Dein Weg ist das Ziel
Bangkok oder auch Krung Thep Mahanakhon (Stadt der Engel) ist mit seinen rund 8 Mio. Einwohnern das wirtschaftliche, politische und vor allem kulturelle Zentrum Thailands. Wie in den meisten südostasiatischen Metropolen bietet sich dem Besucher ein Bild der Kontraste: Tradition und Moderne, Hektik und Gelassenheit, Arm und Reich, Glanz und Elend. In Bangkok scheint es kein wahres Zentrum zu geben, denn jedes Viertel ist eine eigene Welt: Das Traveller-Viertel mit der berüchtigten Khaosan Road ist ein absolutes Must See, genauso sowie Patpong ("Bangkoks Reeperbahn") und der Palast des Königs im Dusit District. Bangkok scheint unendlich zu sein und da zu Fuß kein Ziel erreicht werden kann, pulsiert der massive Verkehr in Form von Taxis, Tuk Tuks und Bussen durch die Straßen. In diesem Durcheinander trifft man aber auch auf Oasen der Ruhe: Unzählige Tempel wie der Wat Suwannaram laden zum Verweilen ein. Bangkok darf man sich einfach nicht entgehen lassen!zurück zur Übersicht
Wegen seiner Schönheit wird Chiang Mai auch Rose des Nordens genannt. Die Altsatdt wird von einer quadratischen Befestigungsmauer umzogen. Innerhalb der Mauer ist noch viel von der historischen Atmosphäre zu spüren.Außerhalb der Altstadt sind traditionelle Bauten dem westlichen Stil gewichen. Dennoch wirkt die Stadt wesentlich beschaulicher als Bangkok. Hier gibt es neben über 200 Tempel wie dem Wat Suan Dok und dem Wat Chen Yot eine unglaubliche kulinarische Vielfalt. Auf dem berühmten Warorot-Markt können Touristen thailändische Souvenirs kaufen. Außerdem gibt es jede Menge Möglichkeiten aktiv zu sein: Seien es Koch- und Massagekurse oder eine der unzähligen Outdooraktivitäten wie Klettern, Jungle Trekking und Elefantenreiten. Chiang Mai ist auch oft Ausgangspunkt für das Weiterreisen nach Laos.Auch dem Neujahrsfest Songkran wird in Chaing Mai ausgibig gefrönt: jedes Jahr von 13. bis 15. April verwandelt sich die Stadt in eine riesige Wasserschlacht. Ein feucht fröhliches Vergnügen, das man auch in anderen thailändischen Städten erleben kann.
Die "Elefanteninsel" Ko Chang ist längst kein Geheimtip mehr. Das einstige militärische Sperrgebiet hat sich aufgrund seiner traumhaften Natur seit Mitte der 90er Jahre Schritt für Schritt zu einer Hauptattraktion gemausert.Ko Chang verspricht aber immer noch echte Hängematten-Romantik. Neben den schönen Sandstränden der Westküste ist die bergige Mitte der Insel ein echtes Highlight. Ob Elefantenreiten, Übernachten in Hütten direkt am Strand, Partys am Lagerfeuer oder Jungle-Treks durch den Regenwald - die Insel hat viel zu bieten. Spaß macht auch das Umrunden den Insel auf einem gemieteten Motorroller. Die Serpentinen erinnern sehr an eine Achterbahn und sind mit großer Vorsicht zu genießen. Wer es richtig einsam mag, der besucht am besten eine der vielen kleinen Inseln dieses Archipels.zurück zur Übersicht
Sehenswertes in Ko Chang
Der historische Ruinenpark Sukhothai gilt als die Wiege Thailands. Von hier aus wurde der Theravada-Buddhismus und die heute gebräuchliche Thai-Schrift verbreitet. In dem Palast residierte einst der "Vater Thailands", König Ramkhamhaeng, der der Stadt zu ihrem Glanz verhalf. In Sukhothai sind längst nicht so viele Touristen unterwegs wie in Auytthaya. Wer sich für die Geschichte Thailands interessiert, der ist hier richtig. Als Startpunkt der Besichtigung eignet sich der kleine Ort Neu-Sukothai. Er bietet neben einer angenehmen Atmosphäre auch viele Übernachtungsmöglichkeiten. Von Neu-Sukothai aus bringen Tuk Tuks Besucher nach Old Sukothai. Dort kann mit gemieteten Fahrrädern der Historical Park erkundet werden. zurück zur Übersicht
Die historische Ruinenstadt Ayutthaya liegt nicht weit entfernt vom chaotischen Bangkok und eignet sich bestens, um sich in Thailand zu akklimatisieren. Der Besuch von Ayutthaya gehört definitiv zum Pflichtprogramm. Die historischen Tempel erstrecken sich über ein weites Areal und lassen sich sehr gut mit dem Fahrrad erkunden. Im Rama Park kann man auf den Rasenflächen im Schatten der Bäume und Ruinen eine Pause einlegen. Außerdem lädt das National Museum zum Besuch ein. Außerhalb der Stadt gibt es weitere Tempel und ein Elefantenkraal zu entdecken.zurück zur Übersicht
Ko Phuket wird auch die "Perle der Andamansee" genannt. Es ist die größte Insel Thailands und liegt knapp 900 km von Bangkok entfernt. An der Westküste befinden sich die schönsten Strände Südthailands. Besonders beliebt sind die Orte Bang Tao, Kamala, Kata, Karon, Patong und Surin. Phuket hat das volle Programm von Nachtleben bis Outdooraktivitäten. Sehenswert sind die zahlreichen Tempel - z.B. der 200 Jahre alte Put Yaw. Verschiedene Festivals und Shows wie der Patong Carnival entführen Besucher in die thailändische Welt. Trotz des Booms lassen sich auf Phuket auch noch ruhige Orte finden. Besonders die Phang Nga Bucht ist aufgrund ihrer spektakulären Karstberge ein unvergesslicher Anblick.zurück zur Übersicht
Knapp 40 km von Krabi und Phuket entfernt liegt Kho Phi Phi. Die beiden Inseln teilen sich in das touristische Ko Phi Phi Don und das unbewohnte Ko Phi Phi Le - die vielleicht schönsten Inseln Thailands. Bestaunt werden kann die atemberaubenden Natur mit einzigartigen Karstkegeln inmitten türkisblauem Wasser. Die Highlights auf Kho Phi Phi sind eindeutig das Nachtleben und die zahlreichen Wasseraktivitäten wie Baden, Tauchen, Bootfahren und Schnorcheln.Obwohl es nicht besonders groß ist und ein Stückchen vom Festland entfernt liegt, bietet Ko Phi Phi eine ufangreiche touristische Infrastruktur. zurück zur Übersicht
Unweit vom eher massentouristischen Krabi auf dem Festland liegt die Doppel-Insel Ko Lanta. Sie teilt sich in das unbewohnte Lanta Noi und dem Urlaubspart Lanta Yai. Nach Lanat Yai kommt, wer Ruhe und Erholung sucht. Besonders Familien können hier ihren Aufenthalt genießen. Schnorchler und Sporttaucher fühlen sich in den umliegenden Revieren wohl. Neben dem Badespaß im Meer bietet Lanta Yai die Gelegenheit im Inselinneren aktiv zu sein: Jungle-Treks und Elefantenreiten werden angeboten. zurück zur Übersicht
Für Abenteuerlustige bietet der kleine Ort Ching Khong eine ganz besondere Erfahrung: eine Bootsfahrt auf dem Mekong Fluß. Von hier aus setzt man auf die Laotische Seite nach Houay Xai über und fährt zwei Tage auf dem Mekong bis nach Luang Prabang. Oder es geht per Speedboat in 6 Stunden nach Luang Prabang. Die Gästehäuser bieten teilweise einen Service, der das Booking für die Bootsfahrt, den Transport und den Grenzübergang regelt. Verweilt man in Chiang Khong ein bisschen länger, so bietet sich beispielsweise eine Motorradtour zum Goldenen Dreieck an. Die Grenzen von Thailand, Laos und Myanmar treffen dort auf einander. Hier lassen sich auch Boote für eine Fahrt ins Grenzgebiet mieten.zurück zur Übersicht
Einer der spektakulärsten Khmer-Tempel ist Prasat Khao Viharn (oder auf Khmer: Preah Vihear). Das überaus sehenswerte Felsenheiligtum liegt nur 600 m hinter der Grenze auf kambodschanischem Gebiet.2008 wurde die Anlange in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Gewidmet ist das religiöse Bauwerk dem Hindu-Gott Shiva. Sehenswert sind die zum Teil noch erhaltenen Dreiecksgiebel. Zu sehen sind Reliefs aus dem 10. und 11. Jh. Von der thailändischen Seite ist der Tempel wesentlich besser zu erreichen als von Kambodscha aus. Obwohl Prast Khao Viharn 1962 ganz klar Kambodscha zugesprochen wurde, ist er seit Jahren Mittelpunkt von gewaltsamen Grenzkonflikten. Achtung: Touristen sollten sich vor einem Besuch unbedingt über die aktuelle Sicherheitslage informieren.zurück zur Übersicht
Prachtvolle Tempelanlagen, paradiesische Strände und eine exotische Flora und Fauna - in Thailand kann man in eine "andere" Welt eintauchen. Ausgangspunkt einer jeden Rundreise ist die Weltmetropole Bangkok mit einer Fülle an Attraktionen. Zu sehen sind mehr als 400 buddhistische Tempel. Besonders empfehlenswert ist eine Bootsfahrt auf dem Königsfluss Chao Praya. Wegen der vielen Kanäle wird Bangkok als das Venedig des Ostens tituliert. Wer auf den historischen Spuren von Thailand wandeln will, sollte unbedingt einen Ausflug in die Ruinenstadt Ayutthaya einplanen. Highlights sind der Königspalast, die Suriyat-Amarin Halle und die Waffenhalle. Neben den antiken Bauwerken und glitzernden Tempeln bietet Thailand Erholung und Entspannung an einem der paradiesischen Strände. Sei es auf Phuket oder auf Phang Nga: azurblaues Wasser, weißer Strand und meterhohe Palmen so weit das Auge reicht. In einem der unzähligen Nationalparks Thailands können Flora und Fauna erkundet werden. Traumhafte Wasserfälle, dichter Dschungel und mit etwas Glück sogar eines der exotischen Tiere wie Tiger, Elefanten oder Gibbons können bestaunt werden. Ein wahres Erlebnis idie Thai-Küche. Regionale Spezialitäten wie rotes Hühnchencurry, Hühnersuppe mit Kokosmilch oder ein gewürzter Rindfleischsalat sollten unbedingt probiert werden.
Sicherheit & Überblick
Thailand ist ein sehr beliebtes Reiseland - vor allem bei Rucksacktouristen aus Europa und Amerika. Um die Vielfalt Thailands kennenzulernen ist ein Roadtrip perfekt. Viele Besucher nutzen Bahn oder Bus um sich von Ort zu Ort zu reisen. Mit ein bisschen Mut zum Abenteuer lässt sich Thailand aber auch gut auf eigene Faust - z.B. mit einem Mietauto - erkunden. Mehr dazu unter Verkehr & Regeln.Der Norden, Westen und das Zentrum von Thailand gelten als sicheres Reiseland. Dagegen besteht ein erhöhtes Sicherheitsrisiko an der thailändisch-kambodschanischen Grenze bei Preah Vihear. Hier kam es in der jüngsten Vergangenheit immer wieder zu bewaffneten Zwischenfällen zwischen thailändidschen und kambodschanischen Truppen. Daher wird von Reisen nach Preah Vihear und Umgebung dringend abgeraten. Reisen in die Provinzen Narathiwat, Yala und Pattani an der Grenze zu Malaysia sollten ebenfalls vermieden werden. In dieser Region ist mit terroristischen Anschlägen zu rechnen.nach oben
Bangkok ist die Hauptstadt von Thailand und gleichzeitig das kulturelle, wirtschaftliche und verkehrstechnische Zentrum. Drehkreuz ist der Suvarnabhumi Airport für internationale Flüge. Derzeit bedienen 86 internationale Fluggesellschaften den Airport. Für Inlandsflüge steht der alte Flughafen Don Mueang zur Verfügung. Direktverbindungen nach Bangkok gibt es mehrmals die Woche von Wien und Frankfurt. Weitere internationale Ziele sind die Flughäfen in Phuket und Chiang Mai. Bangkok ist ebenfalls der wichtigste Knotenpunkt des Straßen- und Eisenbahnnetzes. Vom Hauptbahnhof kommt man per Zug in Richtung Norden, Nordosten, Osten und Süden.
Von November bis Februarnach oben
Zu Hotelreservierungen wird, besonders für Bangkok zwischen November bis April, dringend geraten. Wer sich einmal so richtig verwöhnen lassen will, der ist in Thailand richtig. Im Vergleich zu Europa sind Luxushotels gut leistbar. Preiskategorien:Luxushotels ab ca. 3600 Baht (ca. 90 EUR)gute Hotels ab ca. 2000 Baht (ca. 50 EUR)Standdard-Hotels ab ca. 1000 Baht (ca. 25 EUR)In den kleineren Provinzorten gibt es preisgünstigere Unterkünfte. 10 bis 15 Prozent Zuschlag für Steuern und Bedienung sind bei den meisten Hotelrechnungen eingeschlossen.
Die medizinische Versorgung in Thailand, vor allem in Bangkok und den großen Städten, ist von hoher Qualität. Auf dem Lande entspricht sie nicht dem europäischen Standard. Dringend empfohlen werden ein gültiger Krankenversicherungsschutz und eine Reiserückholversicherung. Auch eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen werden. Zu empfehlen ist vor der Reise ein Gespräch mit einem Tropenarzt bezüglich Impfungen. Das Trinkwasser ist zum Teil stark gechlort. Daher Flaschenwasser mit Kohlensäure statt Leitungswasser nutzen. nach oben
Das ganze Jahr über sollte leichte, atmungsaktive Sommerkleidung mitgenommen werden. Für die Abenden, besonders in den nördlichen Regionen, auch leichte Wollsachen einpacken. werden. Da in den Hotels die Klimanalagen meist auf Hochtouren laufen und nicht regulierbar sind, wird die Mitnahme von Pullovern und Schals empfohlen. Weitere wichtige Untensilien sind Sonnenbrille, Regenschutz sowie bequeme Sandalen und Schuhe. Aufgepasst bei Tempelbesichtigungen: Shorts, schulterfreie Oberteile und saloppe Kleidung sind nicht gestattet.
Die Netzspannung liegt bei 220 Volt, 50 Hertz. Für die unterschiedlichen Steckdosen und Stecker sind entsprechende Adapter notwendig.nach oben
Währungseinheit: Baht (B). 1 Baht = 100 Satang. 1 B = ca. 0.025 EUR 50 B = ca. 1,25 EUR 100 B = ca. 2,50 EUR 500 B = ca. 12,50 EUR 1000 B = ca. 25,00 EURDie Ausfuhr der Landeswährung ist bis zu 50.000 Baht steuerfrei möglich. Die Mitname von Fremdwährung ist bis zu 20.000 USD deklarationsfrei möglich. Bei den Banken können problemlos Währungen getauscht werden. Achtung: Außerhalb der größeren Städte ist es schwerer Beträge über 100 Baht zu wechseln. Die Nutzung von internationalen Kreditkarten ist weit verbreitet, vor allem in Bangkok. Gegen Zahlung einer geringen Gebühr kann man Geld per EC-Karte an Automaten beheben.
In Thailand herrscht ein striktes Rauchverbot in Restaurants, Bars, Pubs, Discotheken und in öffentlichen Einrichtungen und Orten. Wer dagegen verstößt, wird mit einem Bußgeld von etwa 2000 Baht (ca. 50 EUR) bestraft.nach oben
In Thailand ist der Buddhismus die vorherrschende Religion. Besucher sollten einige Besonderheiten beachten. Füße gelten als unrein. Deshalb sollten beim Sitzen einem Thai niemals die Fußsohlen entgegengestreckt werden. Ein absolutes No-Go ist das Streicheln über den Kopf. Auch darf die königliche Familie in keinster Weise kritisiert oder beschimpft werden. Über das ganze Jahr verteilt finden religiöse Feste statt. Die bekanntesten sind das traditionelle Neujahrsfest Songkran vom 13. bis 15. April, Vesakh im Mai und der Sartthai-Tag im September. Vor allem das Neujahrsfest ist ein sehenswertes Spektakel, das vielerorts mit fröhlichen und ausgiebigen Wasserschlachten begangen wird - Kamera und Papier gut verpacken!
Wer in Thailand selbst fahren möchte, muss seinen nationalen sowie einen internationalen Führerschein mitführen. Der internationale Führerschein ist bei Straßenverkehrsämtern (Führerscheinstellen) erhältlich und kostet ca. 15 Euro. In Thailand gilt Linksverkehr. Die Höchstgeschwindigkeit liegt innerorts bei 60 km/h, außerorts und auf Schnellstraßen bei 90 km/h und bei 120 km/h auf Autobahnen. Straßenschilder sind in den größeren Städten auf Englisch, ansonsten hauptsächlich in Thai-Schrift. Keine besonderen Bestimmungen gibt es bezüglich der Kindersicherung. Für Motorrad- und Kleinkraftradfahrer besteht Helmpflicht. Die Promillegrenze liegt bei 0,5. In keinem Fahrzeug darf im Personenraum Alkohol mitgeführt werden - egal ob das Fahrzeug steht, parkt oder fährt. Transport von alkoholischen Getränken ist nur im Kofferraum erlaubt. Tiere und große Fahrzeuge haben auf dem Land Vorfahrt. Telefonieren am Steuer ist verboten. Das Staßennetz um Bangkok ist autobahnähnlich ausgebaut. Auch die Nord-Süd-Verbindung ist in beide Richtungen 2-spurig befahrbar. Dennoch bleibt das Selber-Fahren ein kleines Abenteuer. Da die meisten einheimischen Fahrer sich wenig an die Verkehrsregeln halten, sollte möglichst defensiv gefahren werden. Den hektischen Stadtverkehr kann man meiden indem man außerhalb parkt und die Stadt mit Öffis bzw. Tuk Tuks erkundet. Abgeraten wird von Nachtfahrten. Einige Strecken sind mautpflichtig.nach oben
Feuerwehr: 195Zentrale Notrufnummer: 191Touristenpolizei: 1699 (in Bangkok), 1155 (landesweit)
Fahzeuge, insbesondere Motorräder und Motorroller, sollten nur von seriösen Firmen gemietet werden. Häufig kommt es vor, dass die Vermieter einen Diebstahl vortäuschen und gegenüber dem Mieter Anspruch auf Schadensersatz geltend machen. Mietverträge sollten unbedingt genau gelesen werden. Grenzüberschreitende Fahrten sind mit einem Mietwagen nicht erlaubt. Wer mit dem Mietfahrzeug nur in der Stadt unterwegs ist, sollte einen Wagen mit Chaffeuer nehmen. Notwendig zur Anmietung von Fahrzeugen: nationaler und internationaler Führerschein, Kreditkarte als Kaution, Versicherungsschutz und ein Mindestalter von 18 Jahren. Der internationale Führerschein ist bei Straßenverkehrsämtern (Führerscheinstellen) erhältlich. Die Richtlinien zur Beantragung variieren von Ort zu Ort. Daher unbeding vorab informieren welche Dokumente notwendig sind. Die Kosten bewegen sich zwischen 15 und 40 EUR. Der internationale Führerschein sollte mindestens 5 Wochen vor Abreise beantragt werden. nach oben
Erhältlich sind bleifreies Benzin, Diesel und Biodiesel. Einige Tankstellen, besonders in den größeren Städten, haben durchgehend geöffnet.
Die Benutzung von Autobahnen ist prinzipiell gebührenfrei. In Bangkok sind vereinzelte Stadtautobahnen mautpflichtig. nach oben
BahnThailand ist von Singapur/Malaysia per Bahn erreichbar. Eine Einreise per Zug über Laos, Myanmar oder Kambodscha ist nicht möglich. 4500 km umfasst das Streckennetz mit Bangkok als Hauptknotenpunkt. Von hier aus gelangt man bequem in Richtung Norden, Süden, Osten und Nordosten. Fahrkarten sowie Platzkarten sind 60 Tage im Voraus erhältlich. Die Züge fahren relativ langsam, sind dafür recht bequem. Zum Teil führen sie einen Schlaf- und Speisewagen und haben eine Klimaanlage. Die Preise sind im Vergleich zu Europa sehr günstig. Eine Luxusvariante ist der Eastern Oriental Express. Dieser fährt einmal wöchentlich von Bangkok nach Singapur und kostet für knapp 2000 km rund 1600 EUR.SchiffZentraler Ankunftshafen ist Bangkok. Regelmäßig gibt es Verbindungen zu den vielen Inseln wie Ko Chang, Ko Phi Phi, Ko Samui und Ko Pha Ngan. Außerdem bestehen Verbindungen zu den Nachbarländern Malaysia und Singapur.RadfahrenThailand eignet sich bestens um mit dem Fahrrad erkundet zu werden. Mit dem Rad durch den Regenwald fahren, Berge erklimmen oder an den paradiesischen Stränden entlang radeln. Mehr Infos zum Radfahren in Thailand auf Cycling Thailand.nach oben
Die Geschichte Thailands geht bis ins 3. Jahrtausend v. Chr. zurück. Die älteste bekannte Zivilisation, die Dvaravati-Kultur, wird auf das 6. bis 8. Jh. datiert. Die heutige Ruinenstadt Ayutthaya war bereits 937 eine Stadt der Khmer. Im 11. Jh. setzte die Einwanderung der Thai ein. Ab dem 13. Jh. wurden die ersten Staaten gegründet wie zum Beispiel Sukhothai. Ayutthaya stieg in dieser Zeit zur mächtigsten Macht in Kontinentalsüdostasien auf.Mit Beginn des 16. Jh. kamen die ersten Europäer, insbesondere Portugiesen, nach Thailand. Die Hauptstadt Ayutthaya erreichte ihren Höhepunkt Mitte des 18. Jh. Danach schwächten innere Konflikte die Stadt und sie wurde schließlich vom benachbarten Burma 1767 zerstört. Ab 1855 wurde das Land offiziell Siam genannt. Der Nachfolger von König Mongkut, König Chulalongkorn, sollte als Reformer in die Geschichte eingehen. Er übernahm westliche Errungenschaften wie Schulen, die Wehrpflicht, ein Steuersystem und die Abschaffung der Sklaverei. Mit dem Ausbruch des 1. Weltkrieges schlug sich Siam auf die Seite der Alliierten. Als Belohnung wurde das Land in den Völkerbund aufgenommen. 1932 stürzten prowestliche Kräfte den König und beendeten die absolute Monarchie. In der Folgezeit entwickelten sich nationalistische Strömungen. Siam wurde umbenannt in Thailand, ausländische Firmen hoch besteuert und Territorialansprüche gegenüber französische Kolonien gestellt. Nach einem 7-monatigen Krieg gegen Frankreich verbuchte Thailand Gebietszuwachse in den französischen Kolonien Laos und Kambodscha. Mit Ausbruch des 2. Weltkrieges ging Thailand ein Bündnis mit Japan ein und wurde mit von japanischen Truppen eroberten Gebieten belohnt. Nach dem Krieg nahm Thailand 1946 eine Verfassung an. Doch 1 Jahr später stürzte das Militär das Parlament und blieb bis 1973 an der Macht. Nach 3 Jahren Demokratie putschte das Militär 1976 erneut und die Militärjunta regierte bis 1992. Während dieses Zeit herrschten wirtschaftliche Probleme, Machtmissbrauch und soziale Unruhen. Nach der Finanzkrise von 1997 bis 1998 wurde Polizeioberst Thaksin Shinawatra 2002 neuer Premierminister. In seine Amtszeit fällt der Tsunami von 2004. Nach Korruptionsvorwürfen putschte das Militär 2006.Im Frühjahr 2011 brach der jahrhundertealte Streit zwischen Thailand und Kambodscha neu aus. Auf beiden Seiten gab es zahlreiche Tote und Verletzte. In der zweiten Jahreshälfte sorgte eine Flutkatastrophe für Sachschäden in Höhe von 11,8 Mrd. Euro. Gegenwärtig ist König Bhumibol Adulyadej das Staatsoberhaupt und Regierungschef ist Premierministerin Yingluck Shinawatra. Sie ist die Schwester vom ehemaligen Regierungschef.nach oben
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