Dein Weg ist das Ziel
Die Hauptstadt Italiens begeistert mit seiner 2000-jährigen Geschichte. Die am Ufer des Tiber gelegene Stadt beherbergt unzählige Museen, Baudenkmäler und natürlich den Vatikan. Wer nach Rom kommt, sollte sich entweder viel Zeit nehmen oder gut überlegen, was er alles besichtigen möchte, so umfangreich sind die Sehenswürdigkeiten. Man fühlt sich zurückversetzt in die Zeit des römischen Reiches. Vor allem im Frühjahr und Herbst lässt sich der römische Charme genießen.Ein Teil von Rom, aber dennoch ein soveräner Staat ist der Vatikan. Peterplatz und Petersdom sowie das Museum des Vatikans sind ein absolutes Highlight - auch für Nicht-Christen. Die sixtinische Kapelle ist zwar mit Touristen überlaufen, dennoch ergreift einen die Ehrfurcht beim Bestaunen der Wandmalereien von Michelangelo.zurück zur Übersicht
Als zweitgrößte Stadt Italiens ist Mailand das Dreh- und Angelkreuz was Mode, Design und Wirtschaft angeht. Auch kulturell hat die Stadt unheimlich viel zu bieten. Ein Highlight ist der Mailänder Dom, den man nicht nur besichtigen sondern vom Dach aus bewundern sollte. Auch die vielen kleinen Märkte sind einen Besuch wert. Für Modebegeisterte ist besonders der Frühling und Herbst mit der Mailänder Modewoche ein absolutes Muss. Doch wer genauer hinschaut, der entdeckt auch die Reize des nicht ganz so pompösen, eher studentischen Mailands mit kleinen gemütlichen Bars und Cafés.zurück zur Übersicht
Florenz, die Hauptstadt der Toskana, ist eine Stadt der Kunst - sowohl was das Stadtbild als auch die Museen betrifft. Man könnte die Stadt fast als Freilichtmuseum bezeichnen. Doch das würde Florenz als äußerst lebendiger und modebewussten Stadt nicht ganz gerecht. Denn wer sich von den langen Museumsbesuchen in schönen Parkanlagen oder beim Luxusshoppen erholen möchte, ist hier ebenfalls bestens aufgehoben. Pulsierendes Leben, Kunst- und Architekturschätze auf unglaublich engem Raum, der Geist der Medici...das alles ist Florenz.zurück zur Übersicht
San Gimignano heißt eintauchen ins Mittelalter. Das UNESCO Weltkulturerbe in der Toskana wird oft auch die Stadt der Türme genannt. Bekannt ist es auch als das Manhattan des Mittelalters, da es damals sehr mächtig war. Diese Macht wurde mit über 70 Türmen eindrucksvoll demonstriert. Heute sind noch 13 Türme übrig. Nicht nur diese sind beeindruckend, sondern auch der Blick in das Elsatal den die Hügellage von San Gimignano bietet.Berühmt ist die mittelalterliche Stadt für ihren Safran und den Weißwein Vernaccia, der bereits seit dem Jahr 1200 angebaut wird. Außerdem sehenswert: Kunsthandwerk, einige Palazzi, Kunst-Galerien, der Dom und einige Kirchen. zurück zur Übersicht
Die Stadt mitten in der Toskana hat ihren gotisch mittelalterlichen Flair erhalten. Besonders sehenswert ist der Dom aus schwarzem und weißem Mamor. Aber auch die weiteren 9 Kirchen der Stadt sind einen Besuch wert. Beeindruckend ist der halbrunde Hauptplatz, der Piazza del Campo, mit seiner roten Backstein-Pflasterung. Er ist von beeindruckender Architektur umrahmt und Schauplatz des berühmten Pferderennens Palio di Siena, das im Juli und August stattfindet. Der schöne Palazzo Pubblico, das Rathaus, beherbergt das Stadtmuseum, in dem schöne Säle und Fresken bewundert werden können. Nicht zuletzt macht der Charme der toskanischen Landschaft Siena zu einem Highlight. zurück zur Übersicht
Das historische Zentrum der Hauptstadt Venetiens liegt auf mehr als 100 Inseln. Unzählige Kanäle führen durch die romantische Stadt der Liebe und formen ein einzigartiges Bild. Die Besucher können sich durch das Gewirr der unzähligen Gassen treiben lassen, am Markusplatz das Treiben der Tauben und Touristen beobachten oder den Anblick der Paläste von einer Gondel aus genießen. Im Frühjahr findet der berühmte venetianische Karneval statt. Die hübschen Masken sind ein beliebtes Mitbringsel. Wer diese einzigartige Stadt besucht, sollte sich bewusst sein, dass er dieses Vergnügen mit vielen anderen Touristen teilen muss. Doch das nimmt Venedig nicht seinen Zauber.zurück zur Übersicht
Die Ruinen des antiken Paestum sind ein kulturelles Highlight. Auf Entdecker warten drei wunderbar erhaltene griechisch-dorische Tempel, die alte Stadtmauer und ein teilweise freigelegtes Amphietheater. Die Anlage ist Teil des UNESCO Weltkulturerbes und wurde ursprünglich unter dem mythisch anmutenden Namen Poseidonia gegründet. Auch Goethe besuchte diese mehr als 1600 Jahre alte Anlage und schwärmte in seiner "Italienischen Reise" darüber. Besonders für historisch Interessierte ein Muss... und in dem ein oder anderen erwacht an diesem wunderbaren Ort vielleicht die Begeisterung für die Geschichte der Antike. zurück zur Übersicht
Der rätselhafte und faszinierende, durch und durch achteckige Bau erinnert an eine Krone. Viele Mythen ranken sich um das aufwendig ausgestattete Staufferkastell hoch oben über der Murgia in Apulien.Das farbenfrohe Hauptportal mutet fast orientalisch an. Ob der Festungsbau überhaupt als Burg gelten kann, ist umstritten. Am besten man fährt selbst hin und lässt das berühmte Gebäude, die Krone Apuliens, in der kargen apulischen Hügellandschaft auf sich wirken. Denn zu welchen Zweck Kaiser Friedrich das Castel del Monte einst erbauen ließ bleibt bis heute ein Geheimnis.zurück zur Übersicht
Wein, Olivenöl, Obst sind die kulinarischen Highlights der Insel. Idyllisch ist der Ausblick von zahlreichen Küstenterassen über das Mittelmeer und die immergrüne Vegetation.Weltberühmt sind die Höhlen am Meer - die Blaue Grotte ist hier besonders erwähnenswert. Das Tageslicht wird über den Meeresspiegel in die Höhle reflektiert, dadurch entsteht der strahlend blaue Farbton. Das Licht in der Blauen Grotte ist am Vormittag besonders schön. August Kopisch beschrieb das Leuchten als blaues Feuer. Ein wahrhaft magischer Ort, auch wenn zu Hochzeiten mit langne Wartezeiten im Boot vor der Höhle zu rechnen ist. Doch der Blick in diese einzigartige Meereshöhle entschädigt den Trubel und das "Anstehen". zurück zur Übersicht
Europas höchster und zusätzlich auch aktivster Vulkan kann bestiegen werden. Es ist fantastisch, die Kräfte der Natur hautnah zu erleben. Schon in der antiken Mythologie spielte der gleichmäßig kegelförmige Berg eine wichtige Rolle. In regelmäßigen Abständen öffnen sich Spalten und Risse aus denen sichtbar die glühend rote Lava austritt. Am Fuß des Ätna wachsen aufgrund des fruchtbaren Lavabodens Oliven-, Orangen-, Zitronen und Pistazienbäume. Auf dem Gipfel hingegen liegt fast das ganze Jahr hindurch Schnee. - Ein Muß für eine Italienreise!zurück zur Übersicht
Die Fahrt in der Kabinenbahn von Courmayeur ist im Winter wie im Sommer spektakulär und bietet fantastische Panoramablicke über die faszinierende Gletscherlandschaft der Alpen. Courmayeur liegt am Fuße des Mont Blancs. Der Ort strahlt als einer der ältesten Alpenferienorte eine gelassene Eleganz aus. Von hier aus beginnt das Aostatal, das Val Ferret und das Val Vény zweigen nach Nordosten bzw. Südwesten ab und bieten ein wunderbares Ausflugsziel zum Wandern. Für alle passionierten Skifahrer dürfte das Skigebiet schon ein Name für sich sein. zurück zur Übersicht
Italien steht für die absolute Vielfalt. Egal ob Weltmetropolen wie die "ewige Stadt" Rom, die Modestadt Mailand, traumhafte Regionen wie die Toskana oder Südtirol - mit seinen wunderschönen Landschaften, der mediteranen Küche und den gastfreundlichen und heißblütigen Tifosi ist Italien immer eine Reise wert.
Im Norden das Landes, direkt hinter der Landesgrenze von Österreich, kommen Bergsteiger und Wanderer voll auf ihre Kosten. Im malerischen Südtirol gib es unzählige Strecken, die nur darauf warten, erkundet zu werden. Weitere beliebte Urlaubsregionen sind die Toskana mit der Renaissance-Stadt Florenz und dem schiefen Turm in Pisa. Ganz im Süden des Landes befindet sich mit Sizilien gleichzeitig auch die größte Insel des Mittelmeeres. Auf dem Ätna sollen der griechischen Mythologie zu Folge die Zyklopen einst gelebt haben. Neben dem größten Vulkan Europas ist Sizilien mit der Hauptstadt Palermo ein abwechslungsreiches Fleckchen Erde.
Nicht nur abwechslungsreiche Landschaften und Städte hat Italien zu bieten, sondern auch kilometerlange Strände. Goldgelber Strand und azurblaues Wasser - in Sardinien fühlen sich Sonnenanbeter und Wasserratten pudelwohl. Nicht umsonst wird Sardinien auch als Karibik Europas bezeichnet.
Dank der unterschiedlichen Regionen ist auch die kulinarische Vielfalt in Italien einzigartig. Italienische Spezialitäten wie Pizza, Tiramisu oder Wein sind weltweit bekannt. Doch es gibt noch andere kulinarische Highlights wie Zampone (gefüllter Schweinsfuß) oder Fiori di Zucca (frittierte Zucchiniblüten.
Sicherheit & Überblick
Italien verspricht Abenteuer, tolle Landschaften, Temprament und Gastfreundschaft. Grundsätzlich gilt das Land als sicheres Reiseland. Zu beachten: Auf Autobahnraststätten und -parkplätzen kommt es in einigen Fällen zu Überfällen auf Fahrzeuge mit ausländischem Kennzeichen. Eine bekannte Methode ist, dass zunächst die Reifen zerstochen werden. Nach kurzer Weiterfahrt müssen die Fahrer am Straßenrand halten. "Freundliche" Italiener bieten einem Pannenhilfe an und rauben das unverschlossene Auto anschließend aus. Außerdem sollten nachts Rast- und Parkplätze vermieden werden. Vorsicht ist - wie immer in Touristenregionen - vor Taschendieben und Kleinkriminalität geboten.nach oben
Rom (Großraum 3,5 Millionen Einwohner) ist Hauptanziehungspunkt für Touristen und verkehrstechnsich sowohl Richtung Süditalien als auch gegen Norden voll erschlossen. Als zweites Verkehrszentrum hat sich Mailand etabliert. Die Flughäfen Malpensa, Linate und Orio al Serio machen Mailand zum wichtigsten Flughafenknotenpunkt des Landes und internationalen Drehkreuz. Weitere wichtige Flughäfen gibt es in Bari, Florenz, Genua, Neapel, Perugia, Palermo, Turin, Triest und Venedig.Die italinische Eisenbahn Trenitalia bietet sehr gute Nord-Südverbindungen. Hochgesschwindigkeitsverbindungen gibt es zur Zeit zwischen Turin und Mailand, Rom und Neapel und Florenz und Rom. Züge der 1. und 2. Klasse werden angeboten.
Mitte März bis Ende Oktobernach oben
Unterkünfte vorab zu reservieren ist in keinem anderen Land in Europa so wichtig wie in Italien.Vor allem die nördlichen Regionen des Landes (Piemont, Lombardei, Ligurien, Venetien, Emilia Romagna, Toskana, Umbrien) sind stark frequentierte Tourismusregionen. Hier wird von März bis Oktober eine Unterkunftsreservierung vorab empfohlen. Dies gilt natürlich auch für die Hauptstadt Rom, die Insel Elba und Capri. In allen anderen Teilen Italiens sind Hotelreservierung ratsam jedoch kein Muss. Zu beachten ist außerdem, dass Hotels in Rom und Mailand nochmal etwas teurer sind. Die durchschnittliche Preisspanne bewegt sich in den beiden Städten von ca. 60€ (1 Stern) bis zu 335€ (5 Sterne).Des Weiteren müssen Touristen eine Übernachtungssteuer mit Ausnahme in Jugendherbergen bezahlen. Diese liegt im Durchschnitt bei 2€ pro Nacht und Person.
Die Standardreise-Apotheke ist ausreichend für Italien. Die meisten Apotheken haben von 08.30 Uhr bis 12.30 Uhr und von 15.30 Uhr bis 19.30 Uhr geöffnet. In größeren Städten haben Apotheken sogar bis in die Nacht oder auch 24 Stunden geöffnet. Jegliche Medikamente sind vorort erhältlich. Spezielle Impfungen sind nicht notwendig. EU-Bürger haben über die Europäische Krankenversicherungskarte Zugang zum Gesundheitssystem.Leitungswasser hat im ganzen Land Trinkwasserqualität. Allerdings wird das Wasser während der warmen Jahreszeiten oft gechlort. In größeren Städten gibt es öffentliche Trinkwasserbrunnen, die kostenlos genutzt werden können. In Restaurants wiederum wird Wasser nur in Flaschen serviert.
Touristen sollten sich den Jahreszeiten entsprechend kleiden. Während der Sommermonate wird nur leichte Kleidung benötigt. In den Monaten zwischen Februar - April sowie September bis November sollte Übergangskleidung mitgenommen werden. Im Winter sollte man unbedingt Wollsachen, warme Mäntel und gutes Schuhwerk dabei haben. Ein Regenmantel sowie Schirm sind ebenfalls zu empfehlen. In Südtirol empfiehlt sich auch in den Sommermonaten Windjacke und Pullover einzupacken.
220 Volt/50 Hertz entspricht dem europäischen Standard. Adapter (USA, UK) sind in den meisten Hotels erhältlich. Zu beachten ist, dass die Schukostecker ohne einen Adapter nicht in italienische Steckdose passen. Im Zuge von Neuinstallationen wurde aber in zahlreichen Unterkünften die italienische L-Steckdose durch die F-Steckdose ersetzt, weshalb kein Adapter mehr benötig wird. Wer jedoch auf Nummer sicher gehen will, sollte einen Adapter mitnehmen.nach oben
Euro (€, EUR, Währung der Europäischen Union). 1 EUR = 100 Cent. Bargeld kann an Geldautomaten abgehoben werden. Gängige Kreditkarten werden in Banken, vielen Restaurants, Tankstellen, Hotels, Geschäften und von Autovermietern akzeptiert.Je nach Art des Restaurants werden 5 bis 10 % gegeben. Noch ein wichtiger Hinweis: Unbedingt die Rechnung nach dem Restaurantbesuch aufheben. Die Polizei ist berechtigt, auf Grund von Steuerhinterziehung durch das Geschäft, Personen zu kontrollieren. Wer keinen Beleg hat, dem droht eine Strafe. In Hotels ist es nur üblich dem Zimmermädchen ein Trinkgeld zu geben.
In öffentlichen Gebäuden bzw. Verkehrsmitteln sowie Restaurants und Kinos ist das Rauchen seit 2005 strengstens verboten. Wer sich nicht daran hält, dem droht ein Bußgeld von bis zu 275€.nach oben
In Italien hat die Religion noch immer einen großen Einfluss auf die Menschen. Immerhin bekennen sich 51 Millionen Italiener zum katholischen Glauben, was mehr als 80% der Bevölkerung sind. Das zeigt sich allerdings auch in der hohen Zahl an Priestern sowie Bischöfen und Kardinälen. Auch in anderen Bereichen wie Kunst, Architektur sowie Musik und sogar in der Verwaltung spielt die katholische Kirche noch immer einer entscheidende Rolle.Zu den großen religiösen Festen zählen Weihnachten und Ostern, an denen der Papst den traditionellen Segen Urbi et Orbi spricht. Vor allem während des Osterfestes ist Rom und besonders der Vatikan von Touristen und Pilgern überlaufen. Weitere wichtige Feierlichkeiten sind die Erscheinung des Herren am 06. Januar, das Fest der Heiligen Dreifaltigkeit am 8. Sonntag nach Ostersonntag sowie die Aufnahme der Muttergottes in den Himmel am 15. August und Allerheiligen am 1. November.Beim Betreten von Kirchen sollte unbedingt die Kleiderordnung beachtet werden. Die Schultern müssen bedeckt sein und die Hosen über die Knie reichen. Außerdem ist das Fotografieren in der Kirche verboten.
In Italien ist Rechtsverkehr. Das im Kreisverkehr befindliche Auto hat Vorrang. Die Geschwindigkeiten im Ortsgebiet sind 50 Km/h, Landstraße/Schnellstraße 90 km/h und auf Autobahnen 130 km/h. Von 22 Uhr bis 5 Uhr ist die Geschwindigkeitsbeschränkung auf Autobahnen teilweise auf 110 km/h reduziert. Wichtig ist, dass es in Italien bloß 3 Ampelphasen gibt. So schaltet die Ampel direkt von rot auf grün um. Je weiter man nach Süden kommt, desto geringer wird der Respekt vor einer roten Ampel.Reisende benötigen einen gültigen Führerschein und ein zugelassenes Auto (Zulassungspapiere). Das Mitführen von Warnweste, Warndreieck und Verbandskasten sind gesetzlich verpflichtend. Dies wird bei Verkehrskontrollen überprüft. Für alle Kraftfahzeuge auf Autobahnen, autobahnähnlichen Straßen sowie Landstraßen herrscht Lichtpflicht. Das Alkohollimit am Steuer beträgt 0,5 Promille. Bei einer Überschreitung droht eine Mindeststrafe von 500€. Ab 1,5 Promille kann das Fahrzeug konfisziert werden. Winterreifen müssen nur in bestimmten Regionen Italiens wie der Toskana oder im Aosta-Tal aufgezogen werden.Auch für Kinder gelten bestimmte Sicherheitsvorschriften. So müssen Kinder mit weniger als 36kg und unter 150cm in einem geeigneten Sitz befördert werden. Kinder bis zu 9kg in einem nach hinten ausgerichteten Sitz.nach oben
Europa Notruf: 112Feuerwehr: 115Polizei: 113Rettung: 118Abschleppdienst: 116 (italienisch)
In Italien sind Mietwagen aller europaweit bekannten Firmen erhältlich. Um jedoch ein Auto zu mieten, muss man mindestens 21 Jahre alt sein und mindestens ein Jahr lang im Besitz des Führerscheins sein. Eine zusätzliche Jungfahrgebühr kann bei einzelnen Firmen fällig werden, wenn die Personen unter 25 Jahre alt sind.nach oben
An Italiens Tankstellen wird selber getankt. Der Kunde wählt einen Kraftstoff (alle bleifrei) aus und bezahlt danach an der Kasse. An Landstraßen und Orten haben Tankstellen in der Regel von 12.30 Uhr bis 15.30 Uhr sowie von 19.30 Uhr bis 07.00 Uhr geschlossen. Autobahn-Tankstellen haben zumeist durchgehend geöffnet, sind aber tendenziell etwas teurer.
Auf einigen Autobahnen muss eine Mautgebühr entrichtet werden. Diese ist im Vergleich zu anderen Ländern aber relativ hoch. Ob bezahlt werden muss, lässt sich leicht an den Schildern erkennen. Grüne Autobahzeichen sind mautpflichtig, blaue dagegen grundsätzlich frei. An den Mautstationen gibt es zwei Systeme: geschlossen und offen. Beim offenen System richtet sich die Höhe der Maut nach der zurückgelegten Strecke. So bezahlt man beispielseise von Mailand nach Rom 33,90€. Beim offenen System wird ein Pauschalbetrag, unabhängig von der Fahrstrecke, fällig.
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Bahn:Italien ist auch mit dem Zug gut zu bereisen. Das sehr gut ausgebaute Schienennetz hat eine Gesamtlänge von mehr als 16.000 Kilometern. Im Vergleich zu vielen anderen europäischen Staaten ist Zug fahren in Italien sehr günstig. Allerdings sind die Waggons oftmals defekt, nicht immer sauber und unpünktlich.
Schiff:Da Italien fast ausschließlich von Wasser umgeben ist, lohnt sich auf jeden Fall auch eine An- oder Weiterreise per Schiff. Man kann entweder zu den italienischen Inseln wie Sizilien und Korsika oder sogar in andere europäische Staaten wie Malta, Griechenland und Frankreich reisen. Zu empfehlen ist auch ein Schiffstrip durch die Binnengewässer. Höhepunkt jeder Italienreise ist eine Fahrt auf dem Canal Grande in Venedig.Radfahren: Radfahrern ist in Italien nicht sehr populär. Das bloß insgesamt 7.500 Kilometer lange Radwegnetz gehört mit zu den kürzesten in ganz Europa. Trotz des chronischen Mangels an Radwegen gibt es in Italien immer noch schöne Radtouren. Vor allem Mountainbiker kommen in Südtirol und Trient voll auf ihre Kosten. nach oben
Die ersten bäuerlichen Lebensweisen mit Landbebauung und der Domestizierung von Tieren fand im 7. Jahrtausend v. Chr. statt. 2000 v. Chr. entstanden bereits die ersten Fernhandelsnetze. Vor allem Süditalien unterhielt gute Beziehungen nach Griechenland. Ab dem 8. Jahrhundert v. Chr. übernahmen die Etrusker die Vormachtstellung in Italien.MIt der Besiedlung durch die italischen Völker begann gleichzeitig auch der Aufstieg Italiens. Die Expansion Roms folgte im 4. Jahrhundert v. Chr.. Durch die Siege gegen die ebenfalls aufstrebenden Nachbarstädte wie Korinth und Karthago sicherte sich Rom seine Hegemonialstellung im Mittelmeerraum. Mehr als 600 Jahre galt Rom als das Zentrum der damaligen Welt bis zum Untergang Westroms im Jahr 476. Mit dem Einfall germanischer Stämme im 5. Jahrhundert sank die Bevölkerungszahl drastisch.In den folgenden Jahrhunderten wurde das Land von verschiedenen Stämmen beherrscht. Im Norden regierten die Langobarden, hingegen der Süden zunächst von den Arabern sowie Byzantinern und später den Normannen beherrscht wurde.Im 12. und 13. Jahrhundert konnten sich die oberitalienischen Städte zum Lombardenbund zusammenschließen. Zu den wichtigsten Metropolen stiegen Mailand, Genau sowie Rom, Venedig und Florenz auf. Ein wichtiger Faktor wurde außerdem, dass der Bischof von Rom zum Papst der westlichen Kirche ernannt wurde. Bis 1860 hatte die römisch-katholische einen erheblichen Einfluss auf die Politik.Zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert erlebte das Land eine ungeahnte wirtschaftliche und kulturelle Blütezeit. Während dieser Zeit strahlten die Städte Mailand, Rom sowie Florenz weit über die Grenzen hinaus und prägten das Bild in Europa. 4 Jahrhunderte lang blieb Italien, trotz des Aufschwungs, aber politisch gespalten. Erst 1861 entstand der moderne italienische Staat.Nach dem 1. Weltkrieg übernahmen ab 1922 die Faschisten unter Benito Mussolini die Macht. Nach dem 2. Weltkrieg und der Befreiung durch die Alliierten entschied sich das Volk in einer Abstimmung für die Republik. 1949 trat Italien der NATO und 1955 den Vereinten Nationen bei. Gleichzeitig gehört das Land auch zu den Gründungsmitgliedern der Europäischen Union. In den vergangenen knapp 60 Jahren wechselten sich in Italien zahlreiche Regierungen ab.