Dein Weg ist das Ziel
Warschau, die Hauptstadt Polens, ist das Zentrum des wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Geschehens. Das Symbol der Stadt ist die Meerjungfrau, die auch im Wappen abgebildet ist. Warschau ist eine pulsierende Metropole mit einzigartiger Geschichte, die im 12. und 13. Jh. beginnt. Nach der fast vollständigen Zerstörung während des Zweiten Weltkriegs musste die Landeshauptstadt wieder aufgebaut werden. Das Symbol des Wiederaufbaus war eine beispiellose Nachkriegs-Neuschöpfung der Altstadt. Diese wurde 1980 auf die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes gesetzt. Ein Viertel des Stadtgebietes besteht aus Grünanlagen. Warschau ist eine Stadt der Kultur mit Konzerten, Aufführungen, Vernissagen, Freiluftveranstaltungen oder Sporturnieren. Somit ist Warschau immer eine Reise wert - für jeden Geschmack und Geldbeutel.zurück zur Übersicht
Krakau, die ehemalige Hauptstadt Polens, ist Inbegriff all dessen, was polnisch ist. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten zählt neben der Wawelburg, einem Königsschloss erbaut im Stil der Renaissance, auch die Kathedrale Rynek Główny. Weitere Highlights sind die Tuchhallen (Sukiennice), der Rathausturm (Wieża Ratuszowa) sowie die Marienkirche. Doch nicht nur architektonische Sehenswürdigkeiten sondern auch verschiedene Unterhaltungs- und Freizeitmöglichkeiten bietet Krakau. Die Palette reicht von Theatern, Kabaretts, Clubs über Cafés, Bars, Weinkeller bis hin zu zahlreichen Restaurants. Berühmt ist auch die Jazz-Szene. Besucher sollten unbedingt in den bekannten Jazz-Kneipen Alchemia und Singer vorbeischauen.zurück zur Übersicht
Das ehemalige Nazi-Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau (Oświęcim), dass 1940 errichtet wurde, ist heute eine Gedenkstätte. Bei der Besichtigung der Gebäude und des Geländes erhalten Besucher einen erschütternden Einblick in die Greueltaten des deutschen Nationalsozialismus. Im KZ Auschwitz haben die Nazideutschen bis 1945 eineinhalb Mio Menschen aus 28 Ländern, darunter fast eine Mio Juden, ermordet. Die Gedenkstätte umfasst eine Fläche von fast 200 Hektar. Dazu zählen mehr als 150 Gebäude und 300 Ruinen, darunter Reste der Gaskammern und Krematorien. Außerdem befinden sich dort Sammlungen, Archive und die weltweit größte Sammlung von Kunstwerken, die die Auschwitz-Thematik betreffen.zurück zur Übersicht
Die Stadt Wieliczka liegt 15 km von Krakau entfernt und ist eine der am häufigsten besuchten Orte Polens mit über 1 Mio Besuchern. Highlight ist die Salzmine, die 1978 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbe eingetragen wurde. Sehenswert sind die 20 unter Denkmalschutz gestellten Kammern und das unterirdische Museum der Krakauer Salzsiederei. Besichtigungen können ausschließlich in Begleitung eines Guides erfolgen.zurück zur Übersicht
Die Hafenstadt liegt inmitten der historischen Landschaft Pommerellen. Neben der erfrischenden Ostseeluft ist Danzig auch Ausgangspunkt für den Radweg EuroVelo 9, besser bekannt als Ostsee-Adria-Route oder Bernsteinroute. Nach dem Start in der Hafenstadt geht es über Tschechien, Österreich und Slowenien nach Pula in Kroatien. Ein weiteres Highlight für Radfahrer führt durch Danzig: der EuroVelo 10, auch Ostsee-Radweg oder Hanse-Route genannt.Wer genug vom Drahtesel hat, sollte die Innenstadt Danzigs besichtigen. Diese lädt mit Cafés zum Verweilen ein. Architektonische Highlights wie das Grüne Tor, der Lange Markt und die Mottlau sind ein Foto wert. Zu weiteren Sehenswürdigkeiten gehört die überregional bekannte Frauengasse. Schmale und reich geschmückte Bürgerhäuser machen die Gasse zu einer der schönsten Straßen der Stadt.zurück zur Übersicht
Gdingen ist eine moderne Hafenstadt und entwickelte sich am Anfang des 20. Jh. als das polnische Tor zur Welt. Heute kommen vor allem Kulturliebhaber auf ihre Kosten. Theaterfreunde können Vorstellungen im Musiktheater oder im Stadttheater mit Sommerbühne am Strand genießen. Jedes Jahr im Herbst findet ein Filmfestival statt - ein Fest der polnischen Filmkunst mit 30-jähriger Tradition. Vielfältigkeit ist das Motto für Gdingens Nachtleben. Hinter jeder Tür verbirgt sich etwas Einzigartiges für den Partygänger - beispielsweise der Piano Club Barbados, Kotłownia oder Desdemona. Neben den Kneipen lohnt sich auch ein Stadtbummel entlang der Südmole, einem ca. 600 m langen Seesteg (Molo Południowe). Er begrenzt das südliche Hafenbecken und das Präsidentenbecken und bietet Sehenswürdigkeiten wie den ehemaligen Zerstörer Błyskawica.zurück zur Übersicht
Dank seiner günstigen Lage an der Europastraße Paris-Moskau ist Poznań (Posen) von jeder Stelle Europas aus günstig zu erreichen – ob mit der Bahn oder dem eigenen Auto. Posen ist eine Stadt mit jahrhundertalter Tradition, die bis in das 10. Jh. zurückreicht. So wurde die historische Altstadt von Poznań im Jahre 2008 mit dem Titel „Denkmal der Geschichte Polens“ ausgezeichnet. Sehenswert ist unter anderem die Dominsel mit der dreischiffigen Basilika. Die Stadt am Fluss Warthe präsentiert sich als weltoffen, jung und dynamisch, da es in Posen über 10 Hochschulen gibt. Überall findet man gemütliche Kneipen und Cafés oder Märkte mit regem Betrieb.zurück zur Übersicht
Im Sommer ist der über 700 Jahre alte Ort Hela (Hel) ein beliebter Tummelplatz für Erholungssuchende. Der kleine Fischerort an der Spitze der 25 km langen - gleichnamigen - Halbinsel Hela (Hel) lockt mit breiten Stränden, duftenden Kiefernwäldern, malerischen Dünen und kleinen Fischerhäusern. Die Wejska ist die Hauptstraße des Ortes, verkehrsberuhigt und gesäumt von gemütlichen Lokalen. Kulinarisches Highlight ist der frisch zubereitete Fisch. Sehenswert sind der atemberaubende fast 41 m hohe Leuchtturm und das Fischfangmuseum, ehemals die St.-Peter-und-Paul-Kirche. Die Halbinsel ist von Danzig mit Fähren in ca. 2 h zu erreichen. Von Juni bis August fahren täglich mehrere Fähren. Fahrräder können mitgenommen werden. Die gesamte Halbinsel ist mit einem Radweg erschlossen. Beliebt ist die Hel auch bei Tauchern und Kitesurfern. zurück zur Übersicht
Das Territorium der Wisente im Bialowieski-Urwald erweist sich seit seiner Gründung 1932 als populärster polnischer Nationalpark. Das Gebiet ist Teil des letzten tiefländischen Urwaldes in Europa. In der Biosphäre des UNESCO-Weltnaturerbes leben heute über 11.000 Tierarten auf 150.000 ha (65.000 davon in Polen, Rest in Weißrussland). Wisentpferde, Elche, Hirsche, Rehe, Wildschweine, Wölfe, Luchse, Flussotter, Hermeline, polnische Pferde und Kraniche, schwarze Störche, Auer- und Birkhähne, Uhus und Schneeeulen können in der freien Wildbahn beobachtet werden - eine einzigartige Begegnung mit der Natur.
Die Masuren zählen zu den größten Naturgebieten Polens. Sie überzeugen durch ihre Vielseitigkeit. So können historische Plätze besuchet werden. Dazu gehört die Wolfsschanze, die Adolf Hitler als Hauptquartier während des zweiten Weltkriegs nutzte. Weiteres Highlights ist die Pyramide in Rapa - ein imposantes Grabmal der ostpreußischen Adelsfamilie von Fahrenheid. Doch auch Naturliebhaber kommen voll auf ihre Kosten. So finden sich in den Masuren echte Raritäten wie etwa Sonnentau, Frauenschuh oder Bärlapp wieder. Die heimische Tierwelt ist ein Paradies für Biologen. Ob Auerhahn, Reptilien oder Sumpfschildkröten – die Vielfalt in den Masuren ist einzigartig. Wer sich nicht unbedingt für Flora und Fauna interessiert, kann auch einen Aktivurlaub verbringen. Neben den traditionellen Angeboten wie Segeln, Wandern oder Rad- und Bootstouren bieten die Masuren auch außergewöhnliche Aktivitäten. Dazu zählen das Fliegen von Ultraleichtflugzeugen, Fallschirmspringen oder Ballonfliegen.zurück zur Übersicht
Die Pieninen sind ein zerklüftetes Gebirge nordöstlich der Hohen Tatra im polnisch-slowakischen Grenzgebiet. Die Dohnst-Schlucht gilt als einer der schönsten Orte, nicht nur in Polen, sondern weltweit. Die Dohnstfloßfahrt ist eine der größten Attraktionen dieser Region, die jedes Jahr tausende von Besuchern anzieht. Sanft den Fluss entlang zu treiben und die Natur auf sich wirken zu lassen ist ein einmaliges und unvergessliches Erlebnis - ein Paradebeispiel für Entschleunigung. zurück zur Übersicht
Seit einigen Jahren wird Polen als Reiseziel immer attraktiver. Besonders stolz sind die Polen auf die große Vielfalt ihrer Natur.Der nördliche Teil des Landes bietet den Touristen ein erfrischendes Bad in der Ostsee sowie historisch interessante Kirchen und Paläste. Im Inneren des Landes wechseln sich flache Ebenen und erholsame Wälder mit Gebirgen ab. Ein besonderes Highlight ist die Błędów-Wüste, die sich zwischen Błędów (Teil von Dąbrowa Górnicza) und Klucze befindet.Wer auch im Urlaub aktiv sein möchte, sollte unbedingt einen Abstecher in die Masuren unternehmen. Hier gibt es eine Reihe von Wassersportmöglichkeiten wie z.B. Segeln, Angeln, Windsurfing und Kitesurfing.Im südlichen Teil Polens befindet sich dagegen das Mekka des Wintersports und Bergsteigens. Mitten in der Hohen Tatra liegt die Stadt Zakopane, die gleichzeitig auch das größte Wintersportzentrum des Landes ist.
Neben der Natur beeindruckt natürlich auch die polnische Geschichte die Reisenden aus aller Welt. Um die Historie des Landes besser kennenzulernen, sollten unbedingt Krakau, Warschau, Breslau oder Danzig besucht werden.
Sicherheit & Überblick
Entgegen vielen Vorurteilen gehört die Verbrechensrate Polens zu den niedrigsten in Europa. In einigen größeren Städten sollte man bestimmte Gegenden meiden. Am besten informieren Sie sich in ihrem Hotel. Außerdem sollten sich Touristen besonders in überfüllten Straßenbahnen, Bussen und Zügen vor Taschendieben vorsehen. Ein absolutes No-Go ist, dass Radios oder andere wertvolle Gegenstände im Auto liegenzulassen.nach oben
Seit über vier Jahrhunderten ist Warschau die polnische Hauptstadt. Gleichzeitig ist es die größte Stadt des Landes sowie das wirtschaftliche, politische und kulturelle Zentrum. Das Symbol der Stadt ist die Meerjungfrau, die im Wappen abgebildet ist. Warschau ist eine pulsierende Metropole mit einer einzigartigen Geschichte. Eine City, in der ¼ des Stadtgebiets aus Grünanlagen bestehen, und zugleich eine Stadt der Kultur – für jeden Geschmack und Geldbeutel.Polen hat acht internationale Flughäfen: Warschau, Krakau, Katowice, Danzig, Posen-Lawica, Breslau, Stettin-Goleniów und Rzeszów. Die Anzahl der Fluggäste steigt seit der Öffnung des polnischen Luftverkehrs für Billigfluglinien rasant. Insbesondere die Angebote von Chartergesellschaften und Billigfliegern ändern sich häufig je nach Jahreszeit und verschiedenen Faktoren.
Mai bis Oktobernach oben
In den größeren Städten ist es ratsam, Unterkünfte vorab zu reservieren. In der Nebensaison (Apr.-Mai. und Okt.-Nov.) sind Unterkünfte auch ohne Reservierung erhältlich. In den Sommermonaten empfiehlt es sich in stark-frequentierten Tourismusgegenden (Warschau, Krakau, Danzig) ein Zimmer zu reservieren. Im Winter sollte man sich auch frühzeitig um ein Zimmer kümmern, besonders in Orten wie Zakopane oder Szklarska Poręba.
Es gibt genug Apotheken in Polen. Jegliche Medikamente sind vorort erhältlich. Spezielle Impfungen sind nicht notwendig. EU-Bürger haben über die Europäische Krankenversicherungskarte Zugang zum Gesundheitssystem. Leitungswasser hat im ganzen Land Trinkwasserqualität.
Das Klima ist wechselhaft und die vier Jahreszeiten sind klar zu unterscheiden. Der Frühling ist voller Überraschungen. In dieser Zeit müssen sowohl leichte als auch ein bischen wärmere Kleidung eingepackt werden. Selbst Schnee ist möglich. Im Sommer ist es warm, manchmal verregnet. Es ist die beste Jahreszeit für Polen-Besuche. Der Herbst ist ideal für Waldwanderungen. Allerdings muss man zum Ende hin mit viel Regen rechnen. Im Winter schwankt die Temperatur um null Grad. Eine Garantie für Schnee gibt es nur in den Gebirgen. In Nord - und Westpolen dominiert ein gemäßigtes Seeklima mit milden, feuchten Wintern und kühlen Sommern mit hohen Niederschlägen-also unbedingt einen Regenschirm dabei haben! Im Osten herrscht hingegen vorwiegend kontinentales Klima mit scharfen Wintern sowie heißeren und trockeneren Sommern.
220 Volt/50 Hertz entspricht dem europäischen Standard. Adapter (USA, UK) sind in den meisten Hotels erhältlich.nach oben
In Polen wird mit dem Zloty (PLN) bezahlt, wobei ein Zloty aus 100 Grosz besteht und in etwa 0.2 Euro wert ist. Bargeld kann an Geldautomaten behoben werden. Gängige Kreditkarten werden in Banken, vielen Restaurants, Tankstellen, Hotels, Geschäften und von Autovermietern akzeptiert.
Das Trinkgeld in Restaurants beträgt wie in anderen Ländern ca. 10% der Rechnungssumme.
In öffentlichen Gebäuden bzw. Verkehrsmitteln ist das Rauchen verboten. In der Gastronomie ist das polnische Rauchverbotsgesetz sehr eindeutig. Man darf nicht in Restaurants, Pubs, Bars und Klubs rauchen. Die Ausnahme sind Lokale mit einem speziell dafür vorgesehenen Raucherzimmer.nach oben
Vorherrschende Religion in Polen ist der Katholizismus. Etwa 90 Prozent der Polen sind katholisch und nehmen ihre Religion auch noch sehr ernst. Ein charakteristisches Merkmal der polnischen Religiosität ist die Durchführung von traditionellen Praktiken und Ritualen. Im Mittelpunkt stehen dabei christliche Pilgerfahrten zu heiligen Stätten, liturgische Prozessionen (wie der Fronleichnam), Advents-und Fastenzeiten sowie Exerzitien und Kirchweihen. In Kirchen ist das Fotografieren ohne Blitzlicht erlaubt. Allerdings wird an diesen Orten um Ruhe und Besonnenheit gebeten. Das Betreten von Kirchen und heiligen Stätten in Polen ist in kurzen Hosen und leichter Bekleidung ein Tabu.
Das Autobahnnetz in Polen befindet sich noch im Aufbau. Zu den neueren Strecken gehört der Abschnitt der A 4 zwischen Wroclaw/Breslau und Gliwice/Gleiwitz sowie der A2 zwischen Nowy Tomysl und Poznan. Gebührenpflichtig sind die Abschnitte auf der A 4 zwischen Katowice/Kattowitz und Krakow/Krakau (10PLN) Die Straßennetzdichte entspricht den europäischen Anforderungen. Beim Grenzübertritt von Polen in die benachbarten EU-Staaten Tschechien, Slowakei und Litauen genügt für Bürger der Europäischen Union der Personalausweis. In Polen ist Rechtsverkehr. Das im Kreisverkehr befindliche Auto hat Vorrang. Die Geschwindigkeiten in Wohngebiet sind 50 Km/h (5.00-23.00) und 60 Km/h (23.00-5.00), auf Siedlungsstraßen 20 Km/h, Schnellstraße 100 km/h und Autobahnen 140 km/h. Die Fahrzeuge auf polnischen Strassen müssen mit Sicherheitsdreieck, einem Verbandskasten, Sicherheitsweste und Feuerlöscher ausgestattet sein. Vom 1. Oktober bis Ende Februar müssen Fahrer immer Abblendlicht einschalten. Für Motorradfahrer gilt diese Pflicht das ganze Jahr. Bei Verletzen der Straßenverkehrsvorschriften drohen Strafpunkte von 1 bis 10. Der zulässige Alkoholgehalt im Blut beträgt 0,2 Promille. Fahrer und der Passagier auf dem vorderen Sitz sind verpflichtet, sich anzuschnallen. Es ist verboten, sich beim Fahren via Handy ohne Lautsprecherzubehör zu unterhalten. Kinder bis 12 Jahre müssen im Kindersitz auf dem Rücksitz mitfahren.
Europa Notruf: 112Feuerwehr: 998Polizei: 997Rettung: 999Pannendienst: 981
An den Flughäfen und in den Großstädten sind internationale Autovermieter wie Avis, Budget, Europcar, Hertz und Sixt vertreten. Daneben gibt es eine Anzahl kleinerer Anbieter.nach oben
An Tankstellen wird selber getankt. Der Kunde wählt einen Kraftstoff (alle bleifrei) aus und bezahlt danach an der Kasse. Das Tanken an Autobahnen ist tendenziell etwas teurer. Polen verfügt über ein enges Netz von Tankstellen. Es sind hier sowohl polnische Firmen wie z.B. Orlen als auch ausländische Marken wie Aral, Shell u.a. vertreten. Die meisten Tankstellen, insbesondere an Hauptstraßen und in größeren Städten sind rund um die Uhr geöffnet.
In Polen werden die Hauptstrecken der Autobahnen A1, A2 und A4 per Gesetzesbeschluss mautpflichtig sowohl für Personen- als auch für Lastkraftwagen sein. Die restlichen Autobahnen A6, A8 und A18 sowie die Schnellstraßen und ausgewählte Abschnitte der Nationalstraßen sind für PKWs kostenlos.nach oben
Bahn:In Polen ist zu empfehlen Züge mit höherem Standard wie IC - InterCity, EC - EuroCity oder EN - EuroNight zu benutzen. Eine Sitzplatzreservierung ist bei diesen Zügen ein Muß. Die Fahrkarte für eine über 100 km lange Strecke gilt zwei Tage, dennoch muss man die Reise am ersten Tag der Gültigkeitsdauer der Fahrkarte beginnen. Fahrradbeförderung findet in Personalzügen in Abteilungen für Reisenden mit einem größeren Handgepäck statt. In sonstigen Zügen, wenn kein Gepäckwagen vorhanden ist (am Anfang oder Ende des Zuges), kann man Fahrräder im Korridor des letzten Wagens befördern. Es muss eine Fahrradkarte, deren Preis 50% der Fahrkarte für Erwachsene kostet, gekauft werden. Die Eisenbahn in Polen ist wesentlich günstiger als in Westeuropa und die Qualität der Züge weicht kaum noch von den europäischen Standards ab. Die schnellsten Eisenbahnstrecken sind die mit Expresszügen wie IC (InterCity). Die Polnische Staatseisenbahn heißt PKP.
Schiff: In Polen gibt es zwei Anlegeplätze für Fähren: Swinoujscie (etwa 110 km von Sczecin entfernt) und Gdansk. Von Swinoujscie kann man einmal am Tag direkt nach Kopenhagen und Malmö fahren. Nach Ystad und Ronne zweimal am Tag. Die Fähren von Gdansk/Danzig fahren nach Karlskrony, Helsinki und Oxelsönd. Weitere Infos: www.adler-schiff.de, www.zegluga.gda.pl
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Als Datum der Gründung des christlichen Staates wird die Taufe des polnischen Prinzen Mieszko des Ersten im Jahr 966 gesehen. Schon 1025 wurde Polen durch die Krönung Bolesławs der Ersten zum Königreich. 1386 wurde die polnisch-litauische Personalunion gegründet, die 1569 in eine Realunion umgewandelt worden ist. Jeder neu gekrönte polnische König wurde in dieser Zeit automatisch auch Herrscher von Litauen. Somit stieg Polen zum ersten modernen Staat Europas mit einem adelsrepublikanischen System und einer Gewaltenteilung auf. Die damalige Union zog, vor allem nach der Verabschiedung der Religionsfreiheit, viele in Westeuropa wegen ihrer Religion verfolgte und vertriebene Menschen an - Juden und Hugenotten aus Frankreich oder von der spanischen Inquisition Verfolgte. Während dieser Zeit (dem „goldenen Zeitalter“) stieg Polens Gebiet auf fast 1 Mio km² an. Polen wurde damit zum größten Land in Europa. Im 17. Jh. war die Republik in viele Konflikte verwickelt, wie den polnisch-schwedischen Krieg, den polnisch-russischen Krieg, den Aufstand der Kosaken sowie in wiederholte Kriege gegen das Osmanische Reich. Trotzdem konnte die polnische Armee unter Johann III. Sobieski 1683 die türkische Armee in der Schlacht von Wien besiegen. Mit zunehmender Zeit verlor Polen jedoch immer mehr an Stärke und politischen Einfluss. Ende des 18. Jh. wurden deshalb Versuche unternommen das Land zu reformieren. 1791 verabschiedete Polen die erste Europäische Verfassung. Doch die Maßnahmen kamen zu spät. Polen beendete 1795 die polnisch-litauische Realunion. Ihre Territorien wurden für fast 120 Jahre unter Russland, Preußen und Österreich aufgeteilt. Formal entstand die zweite polnische Republik 1918. In den Jahren 1918-1921 wurde der endgültige Verlauf von Polens Grenzen festgelegt. Zu den schwierigen Konflikten dieser Zeit gehörte der gewonnene polnisch-bolschewistische Krieg 1919. Dieser gilt als eine der bedeutendsten Auseinandersetzungen der Geschichte, weil mit der sowjetischen Niederlage der Marsch der Kommunisten nach Westeuropa gestoppt wurde. Am 1. September 1939 wurde Polen von Nazideutschland angegriffen. In den ersten Wochen der Invasion durch die Deutschen verlor Polen die große Schlacht an der Bzura. Am 14. September begann die deutsche Armee die Belagerung von Warschau, am 17. September wurde Polen auch von der roten Armee angegriffen. Am 28. September erfolgte die Kapitulation. Das polnische Gebiet wurde zwischen dem Dritten Reich und der Sowjetunion aufgeteilt. 1944 überquerte die sowjetische Armee die vor Kriegsbeginn existierende polnische Grenze und stoppte erst vor Warschau. Erst nach über zwei Monaten und der Niederschlagung des Warschauer Aufstandes durch Hitlers Besatzungstruppen setzte die sowjetische Armee den Marsch nach Berlin fort. Warschau wurde fast vollständig zerstört. 1945 wurde durch die UDSSR eine provisorische kommunistische Regierung ins Leben gerufen. Polens Grenzen wurden stark verändert. 1952 änderte der polnische Staat seinen Namen auf "Volksrepublik Polen". Gleichzeitig kam es zu Terror und der Verfolgung der Opposition, vor allem bis zu Stalins Tod 1953. Nach Unruhen und Generalstreiks in den Jahren 1956,1970,1980,1988 und dem Zusammenbruch der Wirtschaft gelang es den Aktivisten der Solidarnosc 1989, in Polen die erste demokratische Regierung der postkommunistischen Länder ins Leben zu rufen. Seit 1989 haben in Polen viele Veränderungen und Reformen stattgefunden. Polen ist heute die sechstgrößte Volkswirtschaft in der EU und belegt den 20. Platz in der Weltwirtschaft. Das Land entwickelt sich dynamisch und kontinuierlich.