Dein Weg ist das Ziel
Madrid - das Herz und Hauptstadt Spaniens. Mitten im Zentrum des Landes liegt diese vielfältige Stadt. Sie ist nicht nur das Zuhause der königlichen Familie, sondern lässt einen Spanien auf besonders intensive Art und Weise erleben. Prunkvolle, herrschaftliche Bauten dominieren das Stadtzentrum. Daneben gibt es viele moderne Gebäude, denn Madrid ist Finanz- und Wirtschaftszentrum. Während man sich in den Straßen beim Bummeln vergnügt, gibt es viel zu entdecken. Zahlreiche Museen wie der berühmte Prado lassen einen Eindrücke über Spanien und die Kunst gewinnen. Am Ende des Tages wird man sich gerne in einer der zahlreichreichen Tapas Bars wiederfinden, inmitten einer Gruppe Spanier, die ihren Tag mit gutem Wein und üppigem Essen ausklingen lassen. Wer noch Energien hat, stürzt sich in Madrids Nachtleben, das so mancher mit dem von New York vergleicht. Viele sagen, dass Madrid nicht nur die größte Stadt Spaniens ist, sondern auch die spanischste.zurück zur Übersicht
Barcelona - das ist Lebensgefühl pur! Die Hauptstadt Kataloniens ist eine vibrierende Künstlerstadt, die immer in Bewegung scheint. Alt und neu gehen hier eine beeindruckende Symbiose ein. In den 10 Bezirken (distritos) gibt es viel zu entdecken. Mittelalterliche und gotische Bauten, enge Gassen, Parks und Plätze wechseln sich ab mit breiten Straßen und Glasfassaden moderner Architektur. Besonders geprägt wurde das Stadtbild vom Modernisme, dem katalanischen Jugendstil. Diese verspielten Gebäude gehören heute zum UNESCO-Welterbe. Katalonische Traditionen werden in der zweitgrößten Stadt Spaniens gepflegt - so die Keramik- und Töpferkunst oder die Liebe zu Festivals. Parallel dazu wird zeitgenössische Kunst praktiziert. Wie bei Tage pulsiert das Leben auch bei Nacht - in Bars und Clubs wird bis in die Morgenstunden gefeiert. Davon erholen kann man sich an einem der vielen Stadtstrände. Es ist schier unmöglich, sich Barcelonas Charme zu entziehen - und man will es auch gar nicht!zurück zur Übersicht
Die Hauptstadt Andalusiens ist die Stadt der Orangenbäume, des Flamencos und des Stierkampfs. Es repräsentiert Spanien, wie man es sich vorstellt. Die Geschichte der Mauren ist hier allgegenwärtig. Über 60 Türme prägen den Stadtkern und bilden ein imposantes Zentrum. Moderne und Antike ergänzen sich wunderbar und schaffen einen einzigartigen Flair.Herrenhäuser, Schlösschen, Kirchen und Klöster gehen Hand in Hand mit morderner Architektur. Besonders im April kommt der besondere Charakter der Stadt zur Geltung, wenn die Ferias de Abril (Aprilmesse) im Viertel Los Remidos stattfindet. Diese Feierlichkeit dauert eine Woche und alle ziehen in ihren traditionellen Trachten bei Umzügen und religiösen Prozessionen durch die Straßen. Abends wird dann ganz spanisch-traditionell gegessen und gefeiert. Von diesem Trubel erholt man sich am besten auf den gemütlichen Terrassen am Ufer des Guadalquivir. zurück zur Übersicht
Valencia gilt als das Tor zum Mittelmeer. Ein Sehnsuchtsort für viele, findet man hier doch die Weite des Meeres und das spanische Lebensgefühl. In der Innenstadt entsteht durch die Symbiose von mittelalterlichen Gebäuden und moderner Architektur ein Gefühl von Bewegung. Valencia ist eine moderne Stadt und ein wichtiges wirtschaftliches Zentrum. In den kleinen Cafés lässt sich das bunte Treiben bestens beobachten. Selbstverständlich bietet die Stadt im östlichen Spanien auch Museen, Feste, Shoppingmöglichkeiten, Theater und ein lebendiges Nachtleben. Wer entspannen will, kann dies an den Stränden der Stadt tun. All diese Kontraste zwischen Tradition und jungem, dynamischem Lebensgefühl machen Valencia auch zu einem Tor zum Leben.zurück zur Übersicht
Ein kulturelles und kulinarisches Highlight! Idyllisch eingerahmt von den Bergen Urgull und Igueldo liegt San Sebastián direkt am Atlantik. Berühmt ist es für die Bucht La Concha und der Insel Santa Clara. Sehenswert sind der Fischerei-Hafen sowie die Stadtviertel Antiguo, Egia oder Gros, die besonderen spanischen Flair versprühen. Im Zentrum (Centro) warten architektoische Highlights wie das Rathaus (inkl. Casino), die Kathedrale, das Teatro Victoria Eugenea oder das Kurhaus auf Entdeckung. Vom Palaceo Miramar hat man einen tollen Ausblick auf die tiefblaue, wunderbar gebogene La Concha Bucht.Das Kulinarische Highlight sind wie in vielen spanischen Städten die Tapas. In San Sebastian werden diese jedoch Pinxtos genannt, was so viel wie Kunstwerke bedeutet. Die Pinxtos machen diesem Namen alle Ehre! Genauso wie viele andere Gourmet-Restaurants der Stadt - 16 Michelin-Sterne sind in San Sebastián vertreten. zurück zur Übersicht
In den Hügeln Südspaniens, zu Füßen der Sierra Nevada, erstreckt sich Granada. Es ist eine alte Stadt, wahrscheinlich schon um 500 v. Chr. Von den Phöniziern gegründet, wurde sie später zu einem wichtigen Zentrum der Mauren. Auch die Almohaden und Nasriden waren lange Zeit hier zuhause. Die Einflüsse all dieser Kulturen kann man noch an vielen Ecken der Stadt spüren. Die steilen Gassen und hängenden Gärten verleihen der Stadt viel Charme. Vor allem die ältesten Viertel Albaicín und El Sacromonte sollte man besuchen, sie sind farbenfroh und bezaubernd.Das absolute Highlight Granadas aber ist die Alhambra, der Palast der letzten maurischen Herrscher in Granada, die majestätisch über allem thront. Sie beeindruckt durch architektonische und künstlerische Details. Mit 320 Sonnentagen im Jahr und vielen schönen Badestränden ist Granada neben kulturellem Highlight auch ein idealer Ort zum Erholen und Entspannen.zurück zur Übersicht
Eines der spektakulärsten Bauwerke Spaniens ist diese Mezquita, die Catedral von Córdoba. Sie war die Hauptmoschee im maurisch geprägten Spanien. Seit damals ist sie ein Denkmal und ein Ausdruck für Macht und Erhabenheit. Der Bau begann 785 n.Chr. Immer wieder wurde sie erobert und von neuen Herrschern erweitert und umgebaut. Seit der Rückeroberung Spaniens durch die Christen, wurde sie als römisch-katholische Kathedrale genutzt. Die Bögen im Inneren der Gebetshalle sind das Beeindruckendste des imposanten Baus. Sie liegen so übereinander, dass sie das natürliche Raumverständnis aufzuheben scheinen und den Raum nach oben, gen Himmel öffnen. Während man durch die über 800 Säulen wandelt, wird man in einen schier mystischen Bann gezogen.zurück zur Übersicht
Das Grenzgebirge zwischen Spanien und Frankreich ist über 400 km lang. Die aragonesischen Pyrenäen sind der längste Streifen des Gebirges auf der spanischen Seite. Naturliebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten. Die ca. 200 Gipfel über 3000 m bieten Aktiven zahllose Möglichkeiten zum Wandern oder Skifahren. Höhlen und Schluchten warten auf Entdecker. Fauna und Flora sind in der wenig vom Menschen berührten Natur weitgehend erhalten. Die Panoramablicke sind atemberaubend. So mancher Aussichtspunkt ist auch bequem per Lift erreichbar. Die spanischen Nationalparks Ordesa, südlich vom Cirque de Gavarnie gelben, und der Nationalpark Aigüestortes i Estany de Sant Maurici mit einer Ausdehnung von rund 141 km² sind das Herzstück des Gebirges. zurück zur Übersicht
Das höchste Gebirge, das die spanische Halbinsel zu bieten hat, ist einer der größten Naturschutzparks des Landes. Er beeindruckt durch seine hohen, schneebedeckten Gipfel (der höchste ist 3482 m). Das Hochgebirge bietet eine unvergleichliche Vielfalt an Pflanzen und Tieren. Die Sierra Nevada ist Abenteuer- und Entdeckerland. Auf zahlreichen Wanderrouten kann man die Gipfel erklimmen und in die Täler blicken. Auch das Herz von Mountainbikern schlägt hier höher. Ebenso erfreuen sich Wintersportler an der tollen Kulisse, die nur 2 Stunden von der Costa del Sol entfernt liegt. Auf dem Weg nach Sol y Nieve fährt man auf der höchstgelegenen Landstraße Europas - ein absolutes Highlight für Roadtrip-Fans.zurück zur Übersicht
Santiago de Compostela ist Sehnsuchtsort aller Pilger des Jakobswegs und gleichzeitig auch eine der schönsten Städte Spaniens. Die mittelalterliche Altstadt mit den majestätischen Plätzen, uralten Kirchen und versteckten Ecken und Winkeln lädt zum Staunen, Verlaufen und Träumen ein. Im Mittelpunkt steht die Kathedrale der Stadt - das Wahrzeichen und Ziel des Jakobweges.Seit dem 11. Jh ist der Camino de Santiago (Jakobsweg) von den Pyrenäen bis zum Grab des heiligen Jakobus in Santiago de Compostela bekannt. Jährlich ziehen über 250.000 Pilger von Stadt zu Stadt. Pilgerherbergen sind begehrt und der Weg beeindruckt nicht nur auf spirituelle Weise. zurück zur Übersicht
"Es lebe Spanien" Lebensfreude, feuriger Flamenco, Stierkampf, Paela, Sandstrände, die Natur der Pyrenäen und vieles mehr warten auf der Iberischen Halbinsel.Spanien ist das zweitbeliebteste Urlaubsland der Welt. Costa Brava, Costa del Sol, Costa Blanca etc. – kilometerlange Küsten bieten idyllische Buchten oder zerklüftete Felsen. An glitzernden Sandstränden und in malerischen Fischerdörfern kann man die Seele baumeln lassen.Auch die Städte Spaniens sind definitiv einen Besuch wert. Angefangen von der Hauptstadt Madrid über die Katalanenstadt Barcelona bis hin zu den küstennahen Städten Valencia oder San Sebastian bieten sie pulsierendes Stadtleben, pittoreske Altstädte, Museen und Parks. Wer es etwas ruhiger mag, der ist im romantischen Andalusien, einer autonomen Region im Süden, gut aufgehoben. Hier befindet sich auch die wämste Stadt Spaniens: Sevilla mit einer Durchschnittstemperatur von 19 Grad. Naturliebhaber kommen in den Pyrenäen voll auf ihre Kosten. Das ca. 440 km lange Grenzgebirge zwischen Frankreich und Spanien bietet wunderschöne Flora und Fauna. Drei Nationalparks warten auf Wanderfreunde, Kletterer und Radsportler. Im Sommer laden Seen zum Baden ein, im Winter flitzen Skifahrer über die Pisten.Sehr beliebt bei Urlaubern sind auch die Balearen, eine Inselgruppe im westlichen Mittelmeer die politisch zu Spanien gehört. Von den insgesamt 151 Inseln sind jedoch nur Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera bewohnt und daher etwas touristisch „überlaufen“. Dennoch lassen sich die relativ kleinen Inseln über schöne Küstenstraßen gut und rasch mit dem Auto erkunden.Spätes Abendessen, lange Party-Nächte – Spanier sind „Nachtmenschen“. Statistisch gesehen schlafen sie weniger als alle anderen Europäer. Dafür gehen sie teilweise auch die Tage entspannter an. Sehr bekannt ist die spanische Siesta, die traditionelle Mittagsruhe von 14 bis 17 Uhr, um der besonderes heißen Mittagszeit zu entgehen. Durch die zunehmende Globalisierung und den Einsatz von Klimaanlagen nimmt die Bedeutung der Siesta aber ab. Dennoch sollte man als Reisender die „spanischen Zeiten“ berücksichtigen. Vor allem abseits der Ballungszentren bleiben Geschäfte am Nachmittag geschlossen. Restaurants öffnen meist erst wieder um 20 Uhr. Mehr Infos zum Urlaubsland Spanien
Sicherheit & Überblick
Als Roadtrip Land bietet Spanien neben europäischem Komfort, abseits des Badetourismus noch ein wenig Abenteuer. Das Beherrschen der spanischen Sprache (und teilweise der Dialekte) ist ratsam. Menschen sind freundlich und Touristen gegenüber aufgeschlossen. Das Baskenland verzeichnet regelmäßige Unruhen, die von der Untergrundorganisation ETA ausgehen. Touristen wird empfohlen stets besonders wachsam in der Nähe von öffentlichen Gebäuden zu sein. Trickdieb- und Taschenraubfälle nehmen in Städten wie Madrid und Barcelona rasant zu. Erhöhte Wachsamkeit wird auch hier empfohlen.nach oben
Madrid (3,1 Millionen Einwohner) ist Hauptstadt und zentraler Mittelpunkt des Landes. Viele Straßenverbindungen verteilen sich von hier ins ganze Land. Neben dem internationalen Flughafen in Madrid sind die Flughäfen von Barcelona, Valencia, Alicante und Malaga gute Startpunkte eines Roadtrips.Der Haupttourismus Spaniens bezieht sich auf Badeurlaube - die touristischen Hochburgen sind vor allem der Küste entlang - die Costa Brava ist wohl der bekannteste Abschnitt oder die Inseln Mallorca, Menorca oder Ibiza. Die Inseln sind für kurze Ausflüge perfekt, für Roadrip jedoch weniger ideal.
Anfang April bis Mitte Novembernach oben
In den touristischen Hochburgen entlang der Costa Brava oder der Costa del Sol sollten Reisende in den Sommermonaten unbedingt reservieren. Verlässt man die Touristenplätze ist eine Reservierung nicht unbedingt notwendig, vorausgesetzt man beherrscht die spanische Sprache.In den Städten Madrid, Barcelona, Sevilla, Valencia, Alicante, San Sebastian und Santiago de Compostela ist es auch ratsam Unterkünfte vorab zu buchen.Beachten sollte man den spanische Standard, 3 Sterne in Spanien sind nicht unbedingt mit dem 3-Stern Komfort in Mitteleuropa vergleichbar.
Prinzipiell ist die Standard-Reise-Apotheke ausreichend für Spanien. Aufgrund der hohen sommerlichen Temperaturen empfehlen sich vertraute Mittel gegen Magen-/Darmerkrankungen mitzunehmen sowie sich gegen Moskitos zu schützen. Spezielle Impfungen sind nicht notwendig. EU-Bürger haben über die Europäische Krankenversicherungskarte Zugang zum Gesundheitssystem.Die Trinkwasserqualität varriiert sehr stark in Spanien. In Berggebieten ist die Qualität höher als in der Ebene und an den Küsten. Routenguru rät, sich vor Ort zu informieren bzw. tendenziell Wasser zu kaufen.nach oben
Vor allem in der Ost- und Südhälfte des Landes sowie auf den Balearen gilt: heiße Sommer und milde Winter. In Zentralspanien rund um Madrid sind die Sommer am heißesten und die Winter sehr sehr kalt. Die beste Reisezeit in diesen Regionen sind die Übergangsmonate April bis Juni oder September und Oktober, in denen man neben sommrliche Bekleidung auch noch Pullover und Regenschutz einpacken sollte.In den Bergen der Pyreneän, der Sierra Nevada oder entlang des Golfs von Biscaya sollten Reisende auch im Sommer wind- bzw. wasserschützende Kleidung mit auf der Reise haben.Sommerlich leichte Kleidung sollte Urlauber nur am Strand oder im Urlaubergebiet tragen - on the road legen die Spanier wert auf kurze Hose und T-Shirt.
220 Volt/50 Hertz entspricht dem europäischen Standard. Schutzkontaktstecker ist stark verbreitet. Ausländische Adapter (für UK oder USA) sollten mit ins Reisegepäck.nach oben
Euro (€, EUR, Währung der Europäischen Union). 1 EUR = 100 Cent. Bargeld kann an Geldautomaten behoben werden. Gängige Kreditkarten werden in Banken, vielen Restaurants, Tankstellen, Hotels, Geschäften und von Autovermietern akzeptiert.In spanischen Restaurants werden 10-15 % Trinkgeld erwartet. Ein kleines Trinkgeld gibt es auch für Taxifahrer und Hotelbedienstete. Üblicherweise werden Rechnung in Restaurants und Bars nicht aufgeteilt, sondern "als Ganzes" bezahlt.
Das Rauchen ist in Spanien in öffentlichen Gebäuden, in Bars und Restaurants und sogar im Freien vor Kindergärten oder Krankenhäusern verboten. Somit haben die Spanier eines der strengsten Rauchergesetze in Europa. Raucherzimmer in Hotels gibt es noch.nach oben
Der Katholizismus war bis 1978 Staatsreligion in Spanien. Somit ist es in Spanien erst seit etwa 30 Jahren erlaubt sich auf der Strasse zu küssen oder Kirchen und Klöster im Touristenlook zu besuchen. Auch heute noch sind 95 % der Spanier katholisch und sehr viele sind auch in den Kirchen und Geistigtümern aktiv.Für Reiselustige und Touristen ist es wichtig das Wertesystem zu akzeptieren. Religion hat in diesem Land einen sehr hohen Stellenwert. Verbotsschilder von Videos- oder Fotografien in Kirchen ist keine Seltenheit und sollte unbedingt eingehalten werden, genauso wie angebrachte Kleidung in den Krichen, Basilikas und Klöstern.Die Religion bringt auch sehr viele Feste und Umzüge mit sich, die in vielen spanischen Dörfern tagelang gefeiert werden. Speziell in Andalusien und Aragon gibt es zahlreiche Feuiern zu Ehren der Gottesmutter Maria oder der Passion Christi.
In Spanien ist Rechtsverkehr. Das im Kreisverkehr befindliche Auto hat Vorrang. Die Geschwindigkeiten im Ortsgebiet sind 50 Km/h, Landstraße/Schnellstraße 90-100 km/h und auf Autobahnen 120 km/h.Autofahrer benötigen einen gültigen Führerschein und ein zugelassenes Auto (Zulassungspapiere). Ausländische Führerscheine sind 12 Monate in Spanien gültig. In Spanien sind Warnweste, Verbandskasten, Warndreieck, Ersatzreifen und Ersatzlampenset gesetzlich vorgeschrieben. Das Fahren mit Licht am Tag ist für Motorradfahrer verpflichtend, nicht jedoch für PKWs. Mit maximal 0,5 Promille am Steuer ist man in Spanien fahrtüchtig.nach oben
Europa Notruf: 112Feuerwehr: 080Polizei: 092Rettung: 061Abschleppdienst: 900 123 505
Das Mietwagenangebot ist in Spanien sehr groß. Neben den international bekannten Mietwagenfirmen gibt es vor allem in den größeren Städten viele Billig-Anbieter. Roadtrip-Begeisterte sollten vor allem auf die Versicherungmodelle in Spanien achten - zu einer Vollkasko ohne Selbstbeteilung wird unbedingt geraten.Standardmäßig werden Mietwagen in Spanien mit Schaltgetriebe angeboten. Das Mindestalter ist 21 Jahre.nach oben
An Spaniens Tankstellen wird selber getankt. Der Kunde wählt einen Kraftstoff (alle bleifrei) aus und bezahlt danach an der Kasse. Das Tanken an Autobahnen ist tendenziell etwas teurer.
Gebühren fallen in Spanien abschnittsweise auf den Autobahnen an. Sämtliche als "AP" und "R" ausgewiesenen Strecken sind gebührenpflichtig, außerdem einige Tunnels und Brücken. Gezahlt werden kann in bar oder mit gängigen Kreditkarten wie die Euro- bzw. Mastercard und die Visacard. Für Touristen lohnt sich genügend Kleingeld dabei zu haben. Autobahnen auf den Kanarischen Inseln und Balearen sind gebührenfrei.
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Bahn:Spanien befindet sich seit Jahren im Ausbau der Hochgeschwindigkeitsstrecken zwischen den größeren Städten. Das Netz umfasst bereits die wichtigsten Städte, dennoch ist das Bahnnetz im Vergleich zu anderen Europäischen Staaten unterdurchschnittlich. Wichtig ist das Reservieren von Sitzplätzen in Alaris, Altaria, Alvia, Arco, Ave, Euromed, TRD und Talgo. In Intercities wird eine Reservierung empfohlen. Alle Züge 2. Klasse können landesweit mit der "Trajeta Touristica" in Anspruch genommen werden. Mehr Infos unter www.renfe.esSchiff:Die größten Seehäfen sind in Algeciras, Barcelona, Valencia, Bilbao, Gijón und Santa Cruz de Tenerife. Zwischen der Iberischen Halbinsel und den Balearen sowie den Kanaren gibt es Fährverbindungen. Im Binnenland bietet der 5. längste Fluss Spanien - Guadalquivir - Möglichkeiten mit dem Schiff zu reisen. Eine abwechslungsreiche Art Andalusien zu entdecken.Radfahren:La Vuelta - die Spanienrundfahrt ist das Radhighlight für Profis. Amateure und Sportbegeisterte können vor allem im Frühjar und Herbst mit dem Fahrrad Spanien entdecken, ob Jakobsweg, Rundfahrten auf Mallorca oder quer durch Andalusien. Nährere Information unter www.vuelta.denach oben
Die über 800.000 Jahre alte Geschichte Spaniens wurde von vielen Völkern geprägt: 5.000 v. Chr. besiedelten die Iberer die Halbinsel. Später drangen Kelten ein. Etwa 1.100 v. Chr. kamen phönizische Seefahrer. Während der Punischen Kriege eroberten Karthager das Land um schließlich von den Römern besiegt zu werden, welche die Provinz Hispania gründeten. Die Römer wurden schließlich von gotischen Stämmen geschlagen, die bis 711 herrschten. Dann kamen muslimische Heere über die Straße von Gibraltar. Die Mauren eroberten die Halbinsel bis sie von den Goten in einer großen Schlacht aufgehalten wurden. Dies war der Beginn der Reconquista, der Rückereroberung Spaniens durch die Christen.Die Re-Christianisierung schrieb mit der Spanischen Inquisition ein dunkles Geschichtskapitel. Gleichzeitig startete 1492 mit der Entdeckung Amerikas durch Christoph Columbus das Goldene Zeitalter. Spanien wurde zu einer der mächtigsten Nationen der Welt. Mitte des 16. Jh. herrschte es über weite Teile Süd- und Zentral-Amerikas. Das Gold der Inkas löste einen Bauboom aus und Adel und Königshaus lebten in dekadentem Überfluss. 1504 begann die Verbindung zum Haus Habsburg. Karl I. regierte 1517 eines der größten Reiche der Geschichte. 1556 wurde es zwischen der spanischen und der österreichischen Linie der Habsburger aufgeteilt. Verlustreiche Kriege mit England, Frankreich und den Niederlanden waren Beginn des Abstiegs. Karl II. starb ohne Nachfolger, es kam zum Spanischen Erbfolgekrieg (1700-1713) und schließlich eroberte Napoleon das Land. Zwar wurde er erfolgreich bekämpft, aber der strenge Absolutismus führte zu Rezession und Instabilität. Im 19. Jh. verlor Spanien seine Überseebesitzungen. 1868 kam es zur Revolution und 1873 schließlich zur Gründung der ersten Republik. Die Wirtschaftskrise Anfang des 20. Jh. destabilisierte das Land weiter. Im Spanischen Bürgerkrieg (1936-39) setzten sich die Nationalisten unter General Franco durch. Er konnte Spanien zwar aus dem 2. Weltkrieg heraushalten, aber seine Militärdiktatur isolierte das Land. Als Franco 1975 starb, wurde eine konstitutionelle Monarchie ausgerufen und demokratische Reformen durchgeführt. Spanien trat 1982 der NATO und 1986 der Europäischen Union (EU) bei. Die heutige Staatsform nennt sich Parlamentarische Erbmonarchie. Die Spanier lieben die Königsfamilie, die im Vergleich zu anderen relativ bescheiden lebt. Weitere Infos zur Spanischen Geschichte nach oben